| Grün | |||
| a story written by Master Patrick | |||
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Meine Mutter wohnt im 9. Stock eines 11stöckigen, grauen Hochhauses mit Einblick in das etwa Luftlinie 200 m entfernte grösste Schwerverbrechergefängnis Frankreichs. Das Castrelle. Mein Halbgrossonkel arbeitete mal als Wärter darin und so hatte er mir mal die einzelnen Bereiche vom 9. Stock aus erklärt. Man sieht das Werkhallengebäude, man sieht in die freien Gärten ein, wo die Sträflinge arbeiten, man sieht ein riesengrosses altes Gebäude mit elendsdickem Mauerwerk und einer grossen Mauer rundherum. und man sieht natürlich in die Zellen ein! Als ich als Kind noch in dieser Wohnung lebte sagte meine Mutter immer zu mir: "Da sind die bösen Buben drin und wenn du schlimm bist, dann kommst du auch da rein!" Ich hatte dann Angst! Oh ja! und so habe ich ihr als Kind schon immer den braven Jungen vorgespielt, dabei war ich ein richtiger Rotzlöffel, welcher sich sowohl mit Mitschülern als auch mit Lehrern und Nachbarn angelegt hat. Ich hatte als 10jähriger bereits meine erste Bande, in Amerika nennt man das Gang. Dabei waren in meiner Bande immer die, welche niemand haben wollte. So ähnlich wie bei Robin Hood! Die Dicksten, die Tollpatschigsten, die mit den roten Haaren und den Sommersprossen und irgendwie immer auch die Stärksten. und das waren wir auch! Wir haben so gut wie jeden Bandenkrieg um geheime Pläne, Wegweiser, Luftschutzbunkerplänen und vor allem Mitgliederlisten gewonnen. Abgesehen von meinen geheimen Listen hatten wir neben Haselnussgeschossen auch so Dinge wie rasierklingenscharfe Wurfsterne. Wir zündeten auch echte Baustellen an, weil die rot-weiss karierten Plastikbänder immer so toll aussahen, wenn diese als leuchtende Feuertropfen zu Boden rannen. Wir trafen uns in Weinlagern und beschossen uns gegenseitig mit den leeren Flaschen. Kiste für Kiste zerstörten wir die Flaschen im Spass! Oh ja! Das machte Spass, wie so die Flaschen an den Wänden zerplatzten! Als eines Tages die Polizei auf uns lauerte war ich nicht dabei. Ich hatte einen Fototermin als Kindermodel für den Katalog des grössten Versandhauses Frankreichs. So war immer das Schicksal und der Zufall mit mir. Nun ja, in diese Gefängniszellen (als Kind sagte ich immer "Zimmer") wollte ich als Kind jahrelang mit Feldstechern und Fernglas in die Zellen gucken. Ich habe es nie getan, seit 20 Jahren nicht! Ich habe nie zugeguckt wie der Präsidentenattentäter und andere französische Schwerverbrecher in diesen Zellen leben. Meine Mutter lebt noch immer in dieser Wohnung, vielleicht mache ich es ja doch mal! In diese Wohnung gingen wir, der blonde Stricher und ich. Meine Mutter war wie immer beschäftigt und mit überschwänglicher Freude wurden wir von meiner 8 Jahre älteren Halbschwester begrüsst. Der Kleine war immer schüchtern. Er war so ungefähr 4 Jahre klein und freute sich genau so, aber er konnte es anfangs nie so zeigen. Da in der Wohnung überall Nichtraucherzone ist, landeten wir alle schnell auf einem der beiden Balkone. Meine Schwester Kettenraucherin, 3 Kinder von 3 verschiedenen Männern und von der Sorte sozialer Härtefall. Wir lieben uns! Mit 15 kiffte ich das erste mal und das bei ihr! Nach einem Silvesterarbeitseinsatz in der Schweiz kam ich bei ihr vorbei. Sie lebt in den französischen Alpen, nahe der Schweiz. Nach dem ich 48 h wach war, habe ich bei ihr den längsten Schlaf meines bisherigen Lebens absolviert: 24 Stunden! Ich legte mich nachmittags auf die Matratze auf dem Boden und wachte am folgenden Tag nachmittags wieder auf! Es war unglaublich! Ich torkelte zu ihr in die Küche. Sie sass dort mit einer Freundin und strahlte mich lachend an: "Ausgeschlafen!?" Oh ja! Das war ich! Die beiden sassen am Küchentisch und drehten sich selbst etwas zu rauchen, was wie Zigaretten aussah. Ich setzte mich dazu und sie fragte mich: " und hast du schon mal geraucht?" Ich dachte natürlich an Zigaretten und antwortete ganz stolz: "Klar!" Geraucht hatte ich ja schon mit 13 mit Freunden auf dem Schulklo. Aber hier dachte ich mir nur: ´man sind die pleite, dass die sich die Zigaretten selbst drehen und dann auch noch eine Zigarette teilen und dann auch noch mit mir!´ Eine selbstgedrehte Zigarette für 3 Menschen, dass hatte ich ja noch nie erlebt! Aber gut! Ich rauchte mit! Man will ja in diesem Alter kein Spielverderber sein. Es war bestes Gras! Ich verabschiedete mich auf die Toilette, kotzte, torkelte ins Wohnzimmer auf die Couch legte mich kerzengerade auf den Rücken und starte zur Zimmerdecke und alles, alles, alles, alles drehte sich! Woooow! Was war da los! Ich hatte keine Ahnung! Fakt ist jedenfalls: Ich war zwischen 14 und 19 Jahren in einem Eliteschulinternat, einer der besten Schulen Frankreichs, sogar Europas. Meine Eltern sparten sich das Schulgeld hart vom täglich Brot ab! Dafür war ich mit den Reichsten und bekanntesten Kindern in eine Schule und wuchs mit ihnen auf und zusammen! 5 Jahre Vollinternat! Dort lernte ich auch meine beste Freundin kennen, bei welcher, der blonde Stricher und ich in Marseille wohnten. Meine Schwester versorgte mich seit diesem Moment regelmässig mit Drogen. Immer so kleine Brocken. Nicht zum Verkaufen! Zum Rauchen! und das tat ich auch mit den geilsten Boys der Schule! Diese versorgte ich als Teenager ab und an mit Drogen! Dafür rauften sie mit mir und kifften mit mir in Boxershorts bis zu Viert in einem kleinen Internatsklo! Es war sooooo geil! Danke liebe Schwester! Mit dieser Schwester stand ich im 9. Stock auf dem Balkon. Wir laberten und rauchten Zigaretten. Wir haben immer viel zu quatschen. Klar! Währenddessen sass der blonde Stricher auf nem Stuhl hatte die Beine so nach oben auf die Balkonabgrenzung und spielte mit meinem jüngsten Neffen! und wie dieser das tat! Mit so viel Freude, Spass und Geduld! Ich hatte so etwas weder für möglich gehalten, noch je gesehen! Die Beiden strahlten so vor Freude und Spass, es war unglaublich was davon für eine Glückswelle ausging. Sie spielten meist "Schranken". Das funktioniert so: Der kleine 4jährige Neffe drückte Andeutungsweise irgendwo bei dem blonden Stricher auf den Körper. So wie bei einem Knopf, somit machte er ein Bein hoch, somit konnte mein Neffe durchgehen! Und stand so zwischen beiden Beinen. Wenn er nun weiter wollte, musste er noch mal irgendwo drücken, dann ging auch das andere Bein hoch oder das selbe wie vorher, je nach dem wo er drückte. Wenn er durch war, begann es wieder von vorne. Wie das so ist bei kleinen Kindern. Immer hin und her und wenn er ganz viel an dem blonden Stricher rumdrückte, gingen die Schranken hoch und runter. Hoch und runter. Seine Beine immer hoch und runter! Er sah aus wie so ein Hampelmann. Die Beiden freuten sich so sehr und hatten so viel Spass, sie wollten Beide nicht mehr aufhören! Ich weiss nicht wie lange es her ist, dass dieser blonde Stricher so sorgenfrei mit einem Kind gespielt hatte oder ob er überhaupt jemals die Möglichkeit hatte wie hier. Er spielte so sehr mit meinem Neffen, dass man fast das Gefühl hatte, die beiden sind eins. Da gab es keinen Altersunterschied vom Gefühl her! Erst nachdem dem blonden Stricher die Puste ausging machten sie eine Pause und waren dann auch Beide fertig! So waren alle beschäftigt! Die Mutter mit dem Kochen. Meine Schwester und ich mit quatschen und mein Neffe und der blonde Stricher als lebende Schranke! So verabschiedeten wir uns irgendwann und schlenderten noch ein bischen durch die Stadt Marseille, bevor wir zu meiner besten Freundin zurückkehrten. Dort war bereits der erwartete Besuch meiner besten Freundin.
So ein echt dicke, nette, aufdringliche, laute Person. Ich konnte sie
nicht leiden! Das hatte nichts mit ihr persönlich zu tun. Der blonde
Stricher und sie, die verstanden sich so gut, dass bei mir zum ersten
mal in Zusammenhang mit ihm Eifersucht aufkam. Wir fuhren alle gemeinsam
in ein grosses Kino. Meine beste Freundin, ihre Bekannte, der blonde Stricher
und ich! Es war irgendwie logisch. Meine beste Freundin und ich waren
vertraut und verbunden und so schlossen sich die dicke, fette, lautstimmige
Bekannte und der blonde Stricher zusammen! Wir alle hatten lauthals Spass.
Aber was war das für ein Gefühl!? Eifersucht! Dieses Gefühl
zerstörte in mir alles, die Freude am Marseilleurlaub! Die Freude
mit meiner besten Freundin zusammen zu sein! Die Freude meinem, welcher
er ja eigentlich niemals war, oder doch, blonden Stricher beim Lachen
zuzugucken! Die Freude das erste mal in Marseille´s tollstem und
grösstem und neuesten Kino zu sein! Eifersucht! Sie zerrte mir mit
jeder Minute meinen blonden Stricher immer weiter weg und ich hatte das
Gefühl sie will ihn mir mit aller Gewalt entreissen! Die dicke Fette
oder die Eifersucht! Beide! Beide wollten ihn haben! Ich durchbrach so
gut wie jeden Annäherungsversuch der beiden miteinander. Es dauerte
dennoch nicht lange, da kam schon der lapidare Satz in Richtung meines
blonden Strichers aus ihrem Mund, welcher mein Blut stocken liess: "Du
darfst mich auch gerne mal bei mir zu Hause besuchen!" Da war er!
Der Satz welcher eine Einladung war! Eifersucht! Sie packte mich! Ich
glaubte den blonden Stricher besser zu kennen als jeder andere und vor
allem, als er sich selbst! Ich wusste zu wissen, dass er die Einladung
annimmt und von ihr nie wieder zurückkehrt! Es waren Gedanken welche
dieses Drama in meinem Kopf in Bruchteilen von Sekunden fertig gemacht
haben! Ich konnte und wollte es nicht zulassen, dass sich der blonde Stricher
mit irgendeinem Menschen, welchen ich nicht sehr gut kenne, versteht!
Eifersucht! Ich gehöre zu dieser Gruppe "höchstgradigst
eifersüchtig!" Da helfen auch so neunmalklug-Sprüche nichts
wie "Die Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht, was
Leiden schafft." Ich war ein natur eifersüchtiger Mensch und
mit dieser dicken, fetten Bekannten meiner besten Freundin, gelangte meine
Eifersucht auf den Zenit! Zum Glück waren wir in einem Kino und ich
sorgte dafür, dass die beiden, in meinen Augen Turteltäubchen,
NICHT nebeneinander sitzen! Endlich Film! Ich weiss nicht mehr, was da
für ein Film gelaufen ist. Irgendso eine Komödie zum Lachen!
Mir war nicht zu lachen! Ich hatte höchstgradigst mit meiner Eifersucht
zu kämpfen! Diese dicke, fette Bekannte war für mich ab sofort
eine Gefahr! Sie konnte in meinen Augen das neue gefundene, stärkste
Glück in meinem Leben zerstören! Ich musste die beiden auseinanderhalten!
Aber wie? Das beschäftigte mich während der ganzen Dauer des
Films! Wie sollte ich die beiden auseinanderhalten, wenn wir zu viert
unterwegs sind!? Ich wusste, dass mein blonder Stricher bis vor kurzem
noch eine Freundin hatte und da war jetzt eine Frau! Von der auf Grund
ihrer Dicke so viel da war, dass sie weder zu übersehen war, noch
auf Grund ihrer Tonlachlautstärke zu überhören war! So
viel Frau! Sie meinte es nur gut dem blonden Stricher! Aber so sah ich
das nicht! Sie wollte ihn und alles! Was für eine Schreckensvorstellung
in meinem Kopf: Beim ersten Urlaubsausflug zu meiner besten Freundin und
Familie nach Marseille, habe ich ihn am zweiten Tag an die dicke, fette
Bekannte aus Cannes verloren! Der blonde Stricher sass neben mir, genoss
den Film und hatte Spass! Klar! Allerdings merkte er, im Gegensatz zu
meinen Gefühlen in der Horrornacht, dass etwas mit mir nicht stimmte!
Er spürte meine immer schlechter werdende Laune und das Besitzergreifen
an seiner Person durch mich. Ich weiss nicht ob ihm das gefiel, aber er
merkte, dass auf einmal er mich in seiner Hand hatte! Er war jetzt der
Stärkere, welcher die Situation und den Moment dominieren konnte!
Er hatte die Macht! Er war ein herzensguter Mensch, welcher meine Gefühle
schätzte, respektierte und mich wahrscheinlich über alles liebte.
Er zeigte mir immer wieder mit kleinen Gesten, dass er zu mir gehört
und auch nirgends anders wo hin will. Er hätte es vermutlich auch
mit grössten Gesten zeigen können, aber ich konnte und wollte
diese Zeichen nicht erkennen! Die dicke, fette Bekannte war eine Gefahr
für mich! Ein rotes Tuch! So ist es! Man sitzt im opulentesten Kino
der Stadt mit grossem Hollywood-Treppenaufgang, mit riesigen, grünen
Dekopalmen, mit den liebsten Menschen an seiner Seite, welche man für
sich hat und lässt sich von Eifersucht zerstören! Ein Tragödie!
Aber wohl Alltag, nicht nur bei mir. Die Kontrolle über den Kinoausflug
übernahm der blonde Stricher. Er machte das bestens! Ich war der
miesgelaunte Schweigende. Meine beste Freundin kannte mich so und so in
fast jeder Verfassung. Meine beste Freundin war die Basis. Die dicke Fette
war das lautlachende Freudenelement und der blonde Stricher hatte sein
bestes damit zu tun, allen zu gefallen und keinen zu verärgern. Er
spürte zum ersten mal meine Eifersucht. Einigermasen drückten
wir den Kinoabend durch und kamen endlich wieder nach Hause. Ich dachte nur an mich und musste dieses Thema in diesem
Hause unterbinden. Ich erlaubte es dem blonden Stricher nicht hier jetzt
mit irgendjemandem über das Thema Heroin zu sprechen! Ich überzeugte
ihn mit Argumenten wie: "Die 2 Frauen leben in einer anderen Welt
und können mit so einem Thema nicht richtig umgehen!" und einfach:
"Das passt jetzt hier nicht!". Er war ein so guter Mensch und
hörte auf mich und sprach in der ganzen Zeit in Marseille mit niemandem
ausser mir über seine Heroinvergangenheit und darüber, dass
er gerade mitten in einem Heroinselbstentzug steckte. Er schaffte es mit
all meinen Bedenken, Zweifeln und schlechten Launen umzugehen! Er tat
es für sich, weil er mich liebte. Das war allerdings das letzte was
ich erkennen sollte! In erster Linie zählte für mich nur, das
ich ihn liebe! Somit dachte ich im Grunde genommen immer nur an mich und
eigentlich selten an ihn. Das war keine Absicht! Aber es geschah so! So
sassen wir abends noch in der Küche. Da waren wir! Die dicke, fette Bekannte, der blonde Stricher und ich. Im Grunde genommen, war ich ja der Müdeste, nach all den Aufregungen und der kurzen, leichtschläfrigen Horrornacht davor. Aber ich konnte die beiden doch unmöglich alleine lassen! So quälte ich mich sitzen zu bleiben und die Situation unter Kontrolle zu halten. Das liegt in meiner Natur. Auf einmal kam es zum Thema Drogen! SCHOCK! Ich wusste, dass er ein bischen was zu kiffen dabei hatte! Die Argumente waren im Nachhinein klar! Er war auf Heroinentzug, durchlitt stillschweigend und tapfer Höllenentzugsqualen und wollte einfach gegen die Schmerzen ein bischen was kiffen. Aber so erkannte ich die Situation nicht! Die dicke, fette Bekannte las meinem Gefühl nach so und so jeden Wunsch meines blonden Strichers von seinen Augen ab und sagte, wenn es um ihn ging zu allem "Ja"! So wunderte es mich nicht, als sie auch auf das Thema Drogen positiv und interessiert wissend reagierte. Wie abgesprochen, kam das Thema Heroin nicht auf den Tisch. In Richtung gehorsamer Hörigkeit war mein blonder Stricher, ganz meins! Aber über Kiffen wurde gesprochen. Ja! So lange, bis er es endlich loswurde, dass wir ja etwas dabei hätten und eventuell .. Ja, eventuell! "Was eventuell!?" Verkündete ich sofort! Das Vertrauen meiner besten Freundin missbrauchen und in ihrem Haus, ohne ihr Wissen und Einverständnis Drogen konsumieren!? Das kam für mich nicht in Frage! Die dicke Fette war ja nur eine Bekannte meiner besten Freundin und der blonde Stricher hatte ohne mich überhaupt keinen Bezug zu meiner besten Freundin. Also lag es an mir, das Haus meiner besten Freundin gegen Drogenkonsum zu verteidigen! Die beiden waren sich schnell eins! Klar! Die beiden hatten sich gefunden! Der "Gegner" war alleine ich! Zum Glück konnte ich mit Kämpfen, wo ich zahlenmässig unterlegen war, gut umgehen. Ein Argument nach dem anderen folgte, ein Argument nach dem anderen wehrte ich FÜR einen drogenfreien Abend ab. Aber als wir da angelangt waren, als es hiess: "Wir können ja auch draussen kiffen!" Hatte ich nichts mehr entgegenzusetzen! Das sind zwei freie Menschen und in freier Natur darf man machen was man will. Ich konnte sie weder festhalten, noch ihnen einen Freigang aus dem Haus verbieten! So kam es auch. WIR kifften draussen vor der Türe! So zog sich der Abend noch länger! Laber, laber, laber, laber, laber, laber, laber dicke, fette Frauen können sooooo viel labern! Es war nicht zu fassen! und erstrecht zugekifft! Die war das doch gar nicht gewöhnt! und mein blonder Stricher, dessen Tagesrythmus war: Tagsüber schlafen und Nachts leben. Der hatte auch kein Interesse mit mir ins Bett schlafen zu gehen! Dem war jedes Argument gut um nicht schlafen gehen zu müssen. Auch ne dicke, fette, labernde, zugekiffte Tratschtante! Ich, wo ich so und so meist nach dem Kiffen müde wurde, bekam einen immer noch schwereren Kopf. Kaum zu übersehen! Erstrecht, wo ich mich ja so gut wie gar nicht an den Gesprächen beteiligte! Wie hätte ich auch sollen!? Vollkommen übermüdet, fix und fertig und zugekifft über beide Ohren, wo ich ja auch nie viel brauchte, damit ich nichts mehr peilte. Aber das peilte ich noch: Ich musste hier bleiben und die Situation kontrollieren! Erst recht als der Vorschlag von beiden kam: ´Ich könne ja ins Bett schlafen gehen. Der blonde Stricher könnte als Vorschlag auch bei der dicken, fetten Bekannten schlafen, damit er mich nicht aufweckt!´ WAS FÜR EIN ARGUMENT! Ich fasste es nicht! Das kam gar nicht, absolut nicht in Frage! Ich schlafen gehen und die beiden vernebelt alleine lassen! In meinen Phantasien verführte sie ihn, wobei sie ihn gar nicht viel zu verführen hätte brauchen und sie trieben es wild und stürmisch miteinander. Sie verliebten sich und gingen zusammen nach Cannes, wo sich die dicke, fette Bekannte um den lieben, blonden Stricher bis ans Lebensende kümmert und er bedankt sich bei ihr indem er auch regelmässig geilen Sex mit ihr hat! und das bis ans Lebensende! Ich wurde in meinen Phantasien alleine zurückgelassen und musste alleine zurück nach Paris fahren und wurde verlassen und verzweifelte daran! NEIN! So nicht! Ich harrte aus! Es war schwer, aber ich blieb standhaft mit schwerem Kopf und schweren Augenlidern sitzen! Kein Gedanke oder Wort mehr daran, dass ich alleine die Nacht verbringe! Auf einmal kam das nächste wahnwitzige Thema auf! Es war zum Kotzen! Mein blonder Stricher hatte auf der Innenseite seines rechten Unterarms eine selbst entworfene, etwas ältere Tätowierung. Diese Bekannte war aus dem Grund bei meiner besten Freundin, da sie an einer Schulung zum permanent Tätowieren teilnahm. So machte sie ihm, als das Thema Tätowierungen auf dem Tisch lag, den Vorschlag, ihn als Muster-Menschen, nach meinen Worten als Versuchskaninchen, zu verwenden! Der Vorschlag gefiel ihm! Klar! Tätowierungen lieber eine zuviel als eine zu wenig! Innerlich resignierte ich in dieser Nacht schon fast! Ich war auch zu müde um mich aufzuregen und / oder konstruktive Gegenargumente zu liefern. So überdrehte ich eigentlich immer nur die Augen. Aber wohl so, dass es ausser mir so und so keiner merkte. Sie wollten in der Nacht, sofort noch rüber ins Studio gehen und ein bischen "Probetätowieren"! Da waren die beiden voll in ihrem Element! Die dicke, fette Bekannte könnte sich an meinem süssen, zarthäutigen Stricherboy austoben und würde ihm so was für die Ewigkeit rantätowieren. und mein blonder Stricher würde sie so spüren, dass er auch ein Leben lang an sie denkt und vor allem ein Tattoo gratis hat! und das alles über beide Ohren zugekifft! Aber das wusste ich zu verhindern, dass die beiden und dann natürlich auch ich, da ich die Beiden NIE alleine gelassen hätte, in der Nacht in dem Areal meiner besten Freundin herumirrten und ihr Büro und Arbeitsplatz betraten, ohne dass sie dabei war, geschweige denn, es erlaubte. Als alle es endlich, nach fast einer Stunde verstanden hatten, dass eine Tättowiersession JETZT einfach NICHT möglich war, kehrte langsam Ruhe ein. und endlich ging der dicken, fetten Bekannten die Puste aus und es erreichte sie endlich die Einsicht, dass auch sie am folgenden Tag eine Lehrschulung besucht und dafür besser zumindest ein bischen ausgeschlafen ist! So verabschiedete auch sie sich und ging ALLEINE schlafen! Endlich! Endlich! Endlich! So packte ich mit letzter Kraft meinen blonden Stricherfreund und wir gingen auch schlafen. Diesmal schlief ich sofort ein! Natürlich in Umarmung meines blonden Strichers, damit er auch ja nicht auf die Idee kommt, in der Nacht zu der dicken, fetten Bekannten auszubuchsen! story copyright 1999 - 2008 by www.myspace.com/masterpatrick Am folgenden Tag, ich war kaum aufgewacht, stand die dicke,
fette Bekannte bereits in unserer Türe und holte, wie besprochen
meinen blonden Stricher zum Tättowieren ab. Ich liess die Beiden
alleine gehen. Erstens war ich noch saumüde! Zweitens waren so und
so noch Menschen wie meine beste Freundin und ihre Mutter in der Nähe
der Tätoowiersession und so konnten die beiden so und so keine Dummheiten
machen. Drittens hätte ich dabei wahrscheinlich so und so nur gestört,
da bei Schulungen auch die besten Freunde als Zuschauer unerwünscht
sind. Es dauerte auch nicht mal lange, da kam mein blonder Stricher wieder
zurück. Mit einem mit Folie zugeklebtem und eingecremten rechten
Unterarm. Ich wollte wissen, was sie gemacht haben! Sie haben sein altes
Tattoo einfach nachgestochen und mit Farbe intensiviert. GOTT SEI DANK!
Dachte ich mir! War da doch ein Gott auf meiner Seite. Kein neues Tattoo,
dass ihn und vor allem mich immer wieder an diese dicke, fette, lautstimmige,
grosse Bekannte erinnern würde! So blieben wir auch nicht mehr allzu
lange in Marseille und fuhren auf mein Drängen hin relativ bald nach
Paris zurück. Verabschiedet hatten wir uns von meiner besten Freundin
nur kurz, als sie kurz vom Bürohaus ins Wohnhaus kam. Was für
turbulente Tage, welche ich mir so richtig durch fehlendes Vertrauen und
Eifersucht vermiesen liess. Ich war froh als wir wieder am Pariser Südbahnhof
ankamen und ich zumindest in meinen Gedanken den blonden Stricher wieder
voll und ganz für mich alleine hatte. Ich liebte immer mehr seine
lebhafte, natürliche, allgemein gesellschaftlich unbeeinflusste Art
und verliebte mich immer mehr in sein engelhaftes Aussehen. So wollte
ich ihn auch immer mehr besitzen und verlor ihn dennoch oder gerade deshalb
immer mehr, aber das bemerkte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Ich fühlte
mich allmächtig im Kampf FÜR ihn und GEGEN die Heroinsucht. bitte H I E R für teil 4 klicken |
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