| Grün | |||
| a story written by Master Patrick | |||
|
Das vorletzte und das letzte Kapitel fehlen noch. Bis hier her hatte ich alles in einem durch in einer Woche geschrieben. Allerdings war dieses Wochenende das Loveparade Wochenende in Berlin. Nicht so ne grosse Loveparade, wie man sie kennt, weil diese offiziell in diesem Jahr ausgefallen war, deshalb gab es dieses Jahr nur eine kleine Raveparty im Volkspark, bei welcher etwa 7500 Besucher waren. Die Party dauerte von Freitag bis Sonntag. Für mich war es dennoch die erste Loveparade in Berlin. Seit fast Loveparadeanfang wollte ich immer zu einer Loveparade gehen, hatte es aber nie geschafft, entweder ich musste arbeiten und hatte keine Zeit oder ich hatte kein Geld. Jetzt lebe ich in Berlin! :) Auf dieser Mini-Loveparade habe ich jemanden getroffen, welcher mir meine Gedanken verdreht hat. Einen jungen blonden Nachwuchspornodarsteller. Genau mein Typ! Ich habe ihn lange und ausgiebig an zwei Tagen beobachtet um ihn auch mal in ein Buch einbauen zu können. Allerdings jetzt schreibe ich noch an diesem Buch und es ist mir so überhaupt nicht recht, dass dieser junge, blonde Nachwuchspornodarsteller mir so sehr den Kopf verdreht hat, dass ich mir schwer tue mein Buch jetzt fertig zu schreiben! Ok! Jetzt geht es weiter mit der Geschichte meines blonden mittlerweile Ex-Strichers: Nachdem es so schön war meinen blonden Ex-Stricher
so in der kleinen Stricherdiskothek getroffen zu haben, wollte ich ihn
wieder sehen, treffen, wieder zufällig treffen. So ging ich ein paar
Tage später als wir uns getroffen hatten zu meinem über 30 Jahre
älteren Freund und besuchte ihn. Er gab mir wie immer eine Weisswein-
/ Eisteemischung mit Eiswürfel und sich selbst Weisswein pur. Er
baute sich mit seiner Stopfmaschine wie immer einen Joint und ich nahm
wie immer ein paar Züge davon. Wir unterhielten uns wie immer und
er spürte bestimmt, dass ich sehr unter Druck stand. So war es diesmal
an mir, die Vollinitiative zu ergreifen und mich mit meinem über
30 Jahre älteren, besten Freund auf den Weg zu ´unsrer Runde´machen.
´Vollinitative´ bedeutet, dass derjenige, welcher unbedingt
ausgehen will, in diesem Fall heute ich den Löwenanteil bezahlen
muss: Das bedeutet Taxigeld voll hin, ein Getränk für jeden
und halbes Taxigeld zurück. Das war es mir diesmal wert! Ich machte
Druck bis an die Nervgrenzen meines über 30 Jahre älteren, besten
Freundes, bis er nachgab! So machten wir uns relativ früh auf den
Weg in die Stricherlokale von Paris. Zuerst gingen wir ins Golden Mirror.
Dort war mein blonder Ex-Stricher nicht! Ich suchte ihn und guckte nervös
jedes Mal zur Eingangstüre, wenn jemand das Lokal betrat. Es war
noch relativ früh für das Pariser Nachtstricherleben. Zum Glück
kannte mich mein über 30 Jahre älterer, bester Freund in so
gut wie allen Gefühlregungen und konnte somit in dieser Nacht gut
mit meiner unstillbaren Nervosität umgehen. Am besten die Nervosität
ignorieren und ab und zu einen beruhigenden Satz sagend, wie: "Jetzt
beruhige dich!" oder "Du wirst ihn schon wieder mal treffen!"
So etwas hilft bei mir in solchen Momenten und das kam auch von seiner
Seite, darauf konnte ich mich verlassen, deshalb waren wir vermutlich
auch so gut befreundet. Allerdings mein blonder Ex-Stricher kam und kam
nicht. Wir tranken zwei Getränke. Die erste Getränkerunde hatte
ja ich bezahlt. Dann gingen wir weiter in das nächste Stricherlokal.
So ein kitschiges, an ein französisches Bordell erinnerndes. Überall
mit rotem Samt, schweren roten Samtvorhängen, Kristalllustern und
Mireille Matthieu Musik. Es herrschte dennoch meist eine gute Atmosphäre
in diesem Lokal. Auf den Boden der Realität kam man in diesem Kitschbordell
relativ rasch, in dem man realisierte, dass sich hier die meisten kriminellen
Stricher aufhielten. Wir fühlten uns wohl in dieser Atmosphäre
aus rotem Samt und krimineller Energie. So blieben wir lange dort und
tranken weiter unsere alkoholischen Getränke. Zuvor hatten wir noch
einen Joint geraucht. Meist auf der Strasse auf dem Weg von einer Stricherkneipe
in die Nächste. Wir unterhielten uns mit einem Stricher nach dem
anderen, welche wir alle schon kannten, auch sexuell kannten und mit anderen
Freiern, welche wir ja auch kannten. So waren wir schon ziemlich besoffen
und mit Drogen voll über beide Ohren. Mittlerweile war es bereits
weit über Mitternacht. So wechselten wir in die Stricherkneipe mit
der Hängematte und der Palme im Schaufenster. Die Lieblingskneipe
meines blonden Ex-Strichers und der Kneipe, wo wir ihn auch Wochen zuvor
kennengelernt hatten. Wir torkelten in das Lokal, guckten im Vorraum,
wo auch die Bar ist und da waren viele Menschen, aber kein blonder Ex-Stricher.
Dann guckte ich in den hinteren Raum und tatsächlich, da sass er
auf der selben Couch auf welcher wir in unserer ersten Nacht gesessen
waren, auf dem selben Platz. Mein blonder Ex-Stricher sah mich sofort.
Aber kein freudiger Blick, keine Begrüssung, er drehte sich zu dem
jungen Stricherkumpel zur Seite, welcher neben ihm auf der Couch sass
und beide standen auf. Es war derselbe junge Stricher, welcher uns bekannt
gemacht hatte und welchem ich ein paar Wochen später meine Uhr während
dem Schlaf übers Handgelenk machen sollte. Diese BESONDERE Uhr, welche
mein blonder Ex-Stricher immer als Geschenk von mir haben wollte, damit
er die Zeit SIEHT und endlich die Zeit FÜHLT, die Zeit welche er
während seines Heroinkonsums nie gefühlt hatte. Ich hatte ihm
meine Uhr nie geschenkt, sondern wollte ihm, wenn dann mal eine zu Weihnachten
oder zum Geburtstag schenken, allerdings war es dazu ja nie mehr gekommen
und so wollte ich Wochen später meine Uhr welche mich an meinen blonden
Ex-Stricher erinnerte nicht mehr haben und habe sie so diesem Stricher,
welchen ich kannte und mochte, im Schlaf geschenkt. Ich weiss nicht, ob
mein blonder Ex-Stricher diese Uhr mal an seinem Handgelenk gesehen und
erkannt hatte. Es war so eine bunte Swatch-Uhr, bei welcher sich auf Knopfdruck
die beiden Zeiger in entgegengesetzter Richtung einmal im Kreis drehten
und die eine Weckerfunktion für alle 12 Stunden hatte. Eine blaufarbene
mit silbernem Metallimitatplastikarmband. Sie hätte auch eigentlich
gut zu meinem blonden Ex-Stricher gepasst. So blieben mein über 30 Jahre bester, älterer Freund und ich noch in diesem Stricherlokal und tranken uns noch mehr die Birnen zu. In meinem Kopf drehte sich wegen dieser Begegnung so und so schon alles. Wir hatten Spass und blieben hier. Ich konnte jetzt unmöglich nach Hause gehen! Ich war voll Energie geladen. Ich nötigte meinen über 30 Jahre älteren, besten Freund fast, noch bei mir zu bleiben. Er wäre bestimmt schon längst wieder nach Hause gefahren. Aber immer wenn er fahren wollte habe ich gesagt, dass ich die nächste Runde Getränke bezahle. So blieb er auch. und wir wurden immer besoffener und kifften zusätzlich noch bei Stricherbekannten von uns mit, da wir nichts mehr zu kiffen dabei hatten. Es wurde immer später und Zeit für den letzten Lokalwechsel. story copyright 1999 - 2008 by www.myspace.com/masterpatrick Normalerweise kann man auch in Paris 24 Stunden durchmachen. Aber für uns war dies dann meist endgültig der letzte Lokalwechsel in die kleine Stricherdiskothek. Der Weg dorthin war schwerst mühsam, da wir beide uns schwer taten gerade zu gehen, umarmten uns dabei stützend um nicht über kleinste Bordkanten zu stolpern, aber umso lustiger war es. Wir lachten und hatten Spass und gröhlten besoffen in der Nacht durch die Strassen von Paris in Richtung kleine Stricherdiskothek. Das sind normalerweise 10 Minuten zu Fuss. Wir benötigten 25 Minuten! Dort angekommen torkelten wir Arm in Arm lachend in die Stricherdiskothek. und er war wieder hier! Mein blonder Ex-Stricher. Diesmal flüchtete er nicht, da es zu dieser Uhrzeit keine andere Stricherkneipe mehr gab, in welche er vor mir flüchten hätte können. Es war so ungefähr vier Uhr Nachts. Er war an einem anderen Platz im Lokal und wir auch. So ging das ein Zeit lang. Wir guckten uns manchmal an und dann wieder weg. Es waren nicht zu definierende Blicke. Zwischen Verabscheuung, noch vorhandener Zuneigung, Liebe und Hass, Verzweiflung. Mein über 30 Jahre älterer, bester Freund musste aufs Klo und somit dort vorbei, wo mein blonder Ex-Stricher stand. Er ging auf die Toilette und kam wieder zurück und stellte sich zu meinem blonden Ex-Stricher und die beiden unterhielten sich. Ich guckte von etwas Entfernung zu. Mein über 30 Jahre älterer, bester Freund registrierte zu diesem Zeitpunkt so und so kaum noch was, so zugedröhnt war dieser. Er war nur noch eine Fernsteuerung seiner selbst. So unterhielten sie sich etwa 10 Minuten. Da kam mein über 30 Jahre bester, älterer Freund zu mir zurück. In so einem Stadium sprach er jede Entscheidung und alles mit mir ab, da ich ja auf ihn aufpassen sollte. Er erzählte mir, dass mein blonder Ex-Stricher ihm das Angebot gemacht hatte, die Nacht bei ihm zu verbringen. Gegen Bezahlung natürlich, aber da die beiden sich ja gut kannten, zu einem Sonderpreis natürlich. Als ich das hörte, drehte mein Herz Purzelbäume. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte und schon gar nicht, was eine einigermassen angemessene, richtige Reaktion gewesen wäre. So gingen wir beide zu dem blonden Stricher. Dort angekommen ging es in Wortgefechten zwischen meinem blonden Ex-Stricher und mir hin und her. Er sagte solche Dinge wie: "Lass mich in Ruhe, es kann dir egal sein mit wem ich Geschäfte mache!" und " .dein über 30 Jahre älterer, bester Freund kann alleine entscheiden, was er macht!" und ich sagte lautstark Dinge wie: "Mach mit ihm dann Geschäfte wenn ich nicht dabei bin!" und "Wo wohnst du jetzt?" Mein über 30 Jahre älterer, bester Freund setzte sich solange auf die rote, grosse, runde Couch und schlief sofort ein. So setzten mein blonder Ex-Stricher und ich uns an einen anderen Tisch und unterhielten uns. Er war wieder zu seiner Ex-Freundin, bei welcher er schon mal zwei Jahre lebte, zurückgezogen. Ich schlug ihm vor, dass ich mit ihm ein Geschäft mache und ihn bezahle, wenn er mit mir mit nach Hause geht. Er winkte ab und meinte nicht mal wenn ich ihm 500,-- € dafür bezahlen würde, würde er mit mir mitgehen und lachte dann kurz und sagte: "Ok, bei 500,-- € vielleicht doch!" So verstanden wir uns in kurzen Momenten des Gespräches wieder gut, bis er mir im sprichwörtlichen Sinne mit einem Satz ein Schwert in mein Herz rammte. Er sagte zu mir: "Ich rauche wieder!" Ich fragte: "Was?" und wusste dabei schon die Antwort. Er rauchte wieder Heroin und brauchte, wie er mir erzählte, so etwa 150,-- € bis 300,-- € am Tag für den Stoff. In diesem Moment ging mir alles möglich durch den Kopf. Von Selbstvorwürfen bis über, dass ich so wie ich drauf bin bestimmt irgendwann selbst mit ihm mit begonnen hätte Heroin zu mir zu nehmen. Er hatte es ausgesprochen und somit war alles zwischen
uns geklärt. Wir stritten nicht mehr, sondern unterhielten uns ganz
ruhig und normal. Er hatte wieder sein Leben, war wieder in seinem Loch
und Nichts und ich wusste, dass ich ihm unmöglich mit meinem kaum
vorhandenen Lebenswissen und zu dieser Zeit nicht vorhandenen Standfestigkeit
und Durchsetzungsvermögen helfen konnte. Jetzt war es mit diesem
Moment mit uns endgültig vorbei. Er hatte seinen Lebensweg zu gehen
und ich meinen und ich wusste, dass diese Lebenswege in verschiedene Richtungen
gehen würden. Ich spürte auch, dass dies das einzig Richtige
für uns beide war um zu überleben. Wir wären sonst ähnlich
wie Bonnie und Clyde geendet. Da bin ich mir sicher! So hatten wir, so
schlimm wie es in dieser Situation für uns beide schien, zumindest
eine Chance und das spürten wir! Zumindest ich und daran glaube ich.
Ich packte irgendwann meinen über 30 Jahre älteren, besten Freund
zusammen und fuhr mit ihm im Taxi nach Hause. Mein blonder Ex-Stricher
blieb noch dort um Geschäfte zu machen, damit er sein Heroin finanzieren
kann. bitte H I E R für teil 20 klicken |
bitte H I E R für teil I klicken bitte H I E R für teil II klicken bitte H I E R für teil III klicken bitte H I E R für teil 4 klicken bitte H I E R für teil 5 klicken bitte H I E R für teil 6 klicken bitte H I E R für teil 7 klicken bitte H I E R für teil 8 klicken bitte H I E R für teil 9 klicken bitte H I E R für teil 10 klicken bitte H I E R für teil 11 klicken bitte H I E R für teil 12 klicken bitte H I E R für teil 13 klicken bitte H I E R für teil 14 klicken bitte H I E R für teil 15 klicken bitte H I E R für teil 16 klicken bitte H I E R für teil 17 klicken bitte H I E R für teil 18 klicken bitte H I E R für teil 20 klicken |
||