| Grün | |||
| a story written by Master Patrick | |||
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Er wollte mir ja unbedingt auch seinen Betreuer vorstellen. Ja, er hatte einen Jugendbetreuer. Der blonde Stricher hatte nicht so wirklich viel Scheisse im Leben gebaut. Na ja, vielleicht doch das eine oder andere! Aber er wurde zumindest so gut wie nie dabei erwischt. Er erzählte mir nichts von seinen Problemen mit öffentlichen Behörden wie Polizei und sonstigen und mich hatten vergangen Dinge auch gar nicht wirklich interessiert. In Köln hatte ich da mal eine Affäre mit einem Stricher. Weit über 2 Jahre. Nicht so intensiv wie mit dem blonden Stricher mit Zusammenleben und so. Wir hatten uns einfach hin und wieder getroffen. Der Kölner Stricher hatte mich mal zu sich nach Hause eingeladen und war so um die 19 Jahre alt. Er hatte so um die 200 schriftlichen polizeiliche Anzeigen. Diese hatte er mir mal ALLE in einer Nacht, eine nach der anderen vorgelesen! Unglaublich! Da war alles dabei! Zig mal Motorradklau, Einbruch, Ruhestörung, Körperverletzung, und so weiter. Aber so war der blonde Stricher nicht. Der machte alleine durch seine Heroinbotendienste schon viel schlimmere Dinge, wurde aber als blonder, unschuldiger Knabe dabei nie erwischt! Er hatte offiziell nur so Dinge laufen wie monatelang unbezahlte Rechnungen wegen mit der U-Bahnfahren ohne Ticket. Das war´s eigentlich schon! und eine Sache, weil er irgendwas wegen einer beantragten Wohnung zu klären hatte. Deshalb wollte er sich mit seinem Jugendbetreuer treffen und da ich diesen UNBEDINGT kennenlernen sollte, ging ich mit. Ihm zu Liebe! Wenn ein Jugendlicher so sehr von seinem Betreuer schwärmt, dann muss die Sache einen Hacken haben und diesen hatte sie auch! und in meinen Augen richtig! Nun gut, eines nach dem anderen. Der blonde Stricher erzählte mir, dass er seinen Betreuer so ungefähr zweimal im Jahr trifft, wenn er zu den Treffen hingeht, der blonde Stricher. Anfangs hatte er sich mit seinem Betreuer öfter getroffen aber jetzt durch seinen fast zweijährigen Heroinkonsum schon fast zwei Jahre nicht mehr! Dabei schwärmte der blonde Stricher so sehr von seinem Betreuer, wie cool der doch sei und das dieser auch kifft! Da drehten sich bei mir schon die Augen über! Nun gut, er erzählte weiter von seinen Drogenerlebnissen mit seinem Jugendbetreuer. Das auch dieser meist was zu rauchen dabei hatte und sie meist im Auto zusammen gekifft hatten. Das erinnerte mich an die Geschichte mit meiner Psychologin. Ich hatte mal eine, weil ich da was wegen dem Militär drehen wollte. Klar gab es auch so genug in meinem Kopf zu richten! Aber das war dann so: Ich besuchte meine Psychologin und diese hatte mich so gerne, dass sie mir immer die Sorgen und Probleme ihrer Patienten und ihr selbst erzählt hatte. Irgendwann gab sie mir immer den letzten Termin am Tag, damit wir nach vorne hin keinen Zeitstress hatten. Die hatte sich bei mir ausgequatscht! Manchmal auch ausgeheult! Ich kannte sämtliche Probleme von ihrem lebenden Kind, von dem Kind, dass in ihrem Bauch war; sie war schwanger, von ihrem Mann, und von den Geschichten der markantesten anderen Patienten. Sie nahm mich dann meist noch mit ihrem Auto in die Stadt mit, da es irgendwann immer zu lange wurde, so lange wie wir in ihrem Büro quatschten! Das war ne Chaotin! Eine angesehene Psychologin aus Paris welche sich bei einem jungen gutaussehenden Mann, der ich nun mal war, ausgeheult hatte! Von mir erfuhr sie nichts; weder das ich ein Scheidungskind war, noch das ich zum Grossteil meiner Familie nie Kontakt hatte und darunter litt, noch dass ich viele Dummheiten in meinem Kopf hatte, noch dass ich auch mal mit meinem Schwulsein Probleme hatte, nichts! Sie fragte nicht danach, noch hatte es sich irgendwie ergeben. Sie quatschte die ganze Zeit, dabei dachte ich von den Filmen her, dass man als Patient beim Psychologen quatschen sollte. Seit dieser Zeit gehe ich nicht mehr zu Psychologen! Die sollen mit ihrem Psychostress alleine fertig werden, sonst quatschen die mich wieder voll damit! Der blonde Stricher und ich trafen uns bei der verabredeten U-Bahnstation. Er kam zu Treffen und Verabredungen mit mir immer und noch dazu pünktlich! Was für andere nicht selbstverständlich war, bei ihm für mich war es das. Klar, wie sollte er auch im Heroinrausch!? Geht wohl nicht! und in der Zeit als wir zusammenwaren war er ja auf Heroinentzug und war glücklich über jeden Termin. Wenn es um seine ausgemachten Termine ging, dann ging es immer schnell und ich brauchte mich nur seiner Führung anhängen. Er wusste wohin und ging da auch zielstrebig mit mir im Schlepptau hin! In einem Tagelokal sollten wir auf seinen Jugendbetreuer treffen. Dieser sass schon drin. Als ich ihn sah, wie er so schlaff und energie- und motivationslos da sass war mir alles klar! Das war so ein Typ wie meine Psychologin! Hauptsache die gegenübeliegende Person ist lustig und gut drauf, weil bezahlt bekam er ja so und so! Aber wirklich geholfen, so wie es für einen Jugendbetreuer die Aufgabe gewesen wäre, dass hat er im Falle "blonder Stricher" nicht! Soviel behaupte ich jetzt mal ganz frei! Zusammenkiffen und ´gut Freund´ sein, dass sind nicht die Hauptaufgaben eines Jugendbetreuers für seinen Mandanten, so heisst das glaube ich. Innerlich war ich sauer auf Vater Staat und äusserlich wirkte ich wohl gelangweilt, wie ich dem Jugendbetreuer so beim Labern zugesehen hatte. Beim dem Gespräch ging es zum Beispiel um Drogen. Nein, nicht um den vielleicht schlechten Drogenkonsum meines blonden Strichers! Es ging darum sich gegenseitig mit den aktuellsten Kifferlebnissen zu übertrumpfen! Der Jugendberater hatte sichtlich Spass an dem Treffen mit dem jungen, unterhaltsamen, gutaussehenden, blonden Stricher! und mein blonder Stricher hatte natürlich Spass über seine grössten Joints und von anderen Sessions, natürlich auch mit mir zu erzählen. Wer konnte es ihm auch verüblen!? Ich nicht! Aber das war nicht die korrekte Arbeit eines Jugendbetreuers! Innerlich war ich so sauer, was für Menschen sich um die Menschen kümmern, die auf Grund ihres zu Hauses, so wie sie aufgewachsen waren, keine Ahnung von den normalsten Gesellschaftsregeln haben! Den blonden Stricher traf keine Schuld! Es war dem Jungendbetreuer seine Aufgabe, dem blonden Stricher eine Führung und Vorbild und Berater und Erzieher und vielleicht auch Ersatzvater zu sein! aber nicht in verbalen Wettkämpfen um Kiffsessions! Nun gut! Wir waren jetzt schon mal hier und ich war ruhig und entspannt, da sich mein blonder Stricher so sehr freute mir seinen tollen Jugendbetreuer vorzustellen. Da ich ja schon die vergangene Zeit wegen der einen und anderen Angelegenheit sauer war, spielte ich jetzt mit und zeigte zumindest irgendwie eine Mitfreude mit meinem blonden Stricherpartner! Ich liebten ihn ja! Dennoch wäre es wohl am besten gewesen ich hätte diesen Jugendberater in dem Lokal so richtig zur Sau gemacht! Ich hätte ihn belehren, anschreien, mit meinen Fingern auf ihn zeigen, anbrüllen und meinen blonden Stricher an der Hand packen sollen und ihn von diesem Jugendbetreuer entfernen sollen! Allerdings hatte ich damals noch nicht so ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und die dazugehörende Lebenserfahrung um so eine Aktion erfolgreich hätte durchziehen zu können. Auch diesen Fehler nehme ich auf meine Kappe! Allerdings gibt es da einen Spruch der sagt: "Jeder Mensch tut im Augenblick seines Handels meist das Beste und Optimalste." Auch ich tat dies und das war damals eben, für meinen blonden Stricherfreund die freudige Situation nicht zu zerstören. Ich wusste ja, dass er mich am liebsten hatte, wenn ich mit ihm lachte und mich mit ihm des Lebens erfreute und mich mit ihm freute wie er so tapfer jeden Tag des Selbst-Heroinentzuges durchstand! Wir waren ein Team! Wir waren eins! Wir liebten uns! Wir waren miteinander glücklich! Aber immer öfter wurde es immer schwerer auch weiterhin so unbeschwert glücklich mit den Situationen und Geschehnissen um uns herum zu leben. Wir verabschiedeten uns von dieser Pappnase von Jugendbetreuer! Von diesem Weichei! Von diesem Beamtenversager! Oh Mann! War ich innerlich sauer! Klar merkte mein blonder Stricher, dass schon wieder etwas mit mir nicht stimmte. Aber ich konnte ihm das damals alles nicht so leicht und einfach erklären! Ich wusste einfach nicht wie! Es tut mir leid! Nach solchen Tagen, abends, beschäftigte sich mein blonder Stricher oft mit sich selbst. Ich auch. Wir waren nach wir vor eins, suchten aber jeder für sich die innere Ruhe und Erklärungen. Auch mal im Stillen. Eigentlich immer öfter im Stillen. Ich wusste immer öfter nicht wie ich ihm meine Sorgen und Gedanken erklären sollte und er war wohl auch mit seinen eigenen Sorgen und Gedanken beschäftigt. Ich räumte in solchen Phasen und Zeiten meist etwas auf oder schlichtete zum zigten mal etwas von der einen Seite der Wohnung in die andere Seite der Wohnung. Das tat ich aber schon mein ganzes Leben lang. Auch mein bester hetero Schulfreund bemerkte dies regelmässig an mir, in dem er sagte: "Na, biste wieder am Schlichten!" Es war meist keine Frage mehr. Es war eine Feststellung! Mein blonder Stricherfreund machte andere Sachen. Entweder er bastelte an irgendwelchen Elektrogeräten herum, wobei ich mir anfangs Sorgen um meine Elektrogeräte, wie Videorekorder, Stereoanlage und Computer machte. Aber umso besser ich den blonden Stricher kennenlernte um so mehr fand ich in ihm Vertrauen dazu, dass er wirklich Ahnung von elektronischen Innenleben hatte. Anfangs vertraute ich nur Menschen mit Ausbildung. Er hatte so etwas ja nicht aufzuweisen. Ich hätte anfangs einem Pfuscher mit Ausbildungspapieren mehr getraut als jedem anderen, welcher wahrscheinlich mehr Ahnung von der Materie hatte. Wenn der blonde Stricher alleine war, dann malte er auch
schon mal. Da ich immer wieder mal mit Acrylfarben, Lackfarben, Stofffarben,
Bleistiften, Buntstiften und allem möglichen Bilder machte, waren
sämtliche Materialien zum Malen und Basteln vorhanden. Als er mal
alleine war malte der blonde Stricher. Er malte zwei Bilder. Beide mit
Acrylfarben. Ein zweigeteiltes Bild auf zwei Holzplatten und eines auf
einer Holzplatte. Die zwei kleineren etwa je 30 x 30 Centimeter-Spannholzplatten
entnahm er einer alten kaputten Stereoanlage von mir. Das waren die Seitenteile.
Das Bild war in Orange gehalten. Er malte ein blaues Monster mit Hörnern.
Mit bösen Augen und bösem Gesichtsausdruck. Das Monster hatte
kein Herz und keinen Bauch. Da malte er ein grosses Loch. Das blaue Monster
hatte messerscharfe Krallenhände und Krallenfüsse. Es stand
da mit seitlichen Spitzzähnen aus dem Maul und einer Zunge welche
raushing. Der Kopf war rund, der Körper lang. Er malte es irgendwie
plastisch. Mit mehreren Farbschichten und verwendete auch blauen, glitzernden
Glitter, welchen ich in meiner Ausrüstung hatte, für die Monsterkonturen.
Er schaffte ein unheimlich ausdrucksstarkes Bild! Ich hatte nur wenige
Farben zur Auswahl und dennoch schaffte der blonde Stricher ein Bild,
welches seine Gefühle widerspiegelte, das man als sorglos aufwachsender
Mensch, wie ich einer war, Angst verspürte wenn man dieses Bild anguckte
und dennoch Liebe und Vertrauen, wenn man erkannte mit welcher Liebe und
Sorgfalt dieses Bild gemacht wurde. Ich wusste nicht welche Materialien
er zum Entstehen des Bildes verwendete. Pinsel, Spachtel oder seine Finger.
Vermutlich alles zusammen! story copyright 1999 - 2008 by www.myspace.com/masterpatrick Noch waren wir aber zusammen und glücklich uns zu haben! Obwohl sich unsere beiden unterschiedlichen Welten immer extremer zeigten. Ich erinnere mich an eine Situation, als wir durch die Stadt spazierten und in einem Supermarkt etwas einkaufen wollten. Mit Gina! Mit unserer, ne, mit seiner Hündin. Hunde dürfen in die meisten Supermärkte ja nicht mit rein. So durfte auch Gina in diesen Supermarkt nicht mit rein. Da eher mein blonder Stricherfreund etwas aus dem Supermarkt haben wollte, wartete ich draussen vor der Türe mit Gina. Es war ein Supermarkt mitten in der Stadt, nahe der Staatsoper und der Nobeleinkaufsstrasse, einem 5-Sterne Hotel und meinem ehemaligen Arbeitgeber einem anderen Luxushotel. Davor war einer der grössen Drogentreffpunkte und Drogenumschlagplätze von Paris. Das war schon zu Zeiten, als ich in dem 5 Sterne de luxe Hotel arbeitete. Etwas sehr skurriles für mich, zuerst etwa 8 Stunden in einer höchst exklusiven Welt zu sein und nach getaner Arbeit beim ärgsten Pariser Drogen- und Asozialenplatz vorbei zu gehen. Dort war der Supermarkt. Mein blonder Stricher war drin und kaufte etwas zu trinken und was worauf er sonst noch Lust hatte. Ich spielte und wartete draussen solange mit der jungen, kleinen Gina. Als zwei Mädchen kamen und Gina streicheln wollten. Sie fragten mich vorher und ich erlaubte es ihnen natürlich. Klar! Sie war so eine süsse Hündin, die wollte man einfach berühren und streichlen. So weit war alles gut und in Ordnung. Bis! Ja, bis mein blonder Stricher aus dem Supermarkt kam und die Situation sah! Ich sah an seinem Gesichtsausdruck wie wütend er war. So ungefähr musste ich immer wieder ausgesehen haben, wenn ich auf ihn wütend war und er wusste nicht warum und weshalb. Er hatte ein Donnergesicht und sah aus wie ein Vulkan kurz vor dem Wutausbruch! Ich hatte keine Ahnung weshalb, aber ich konnte es spüren. Klar! Mein blonder Stricher kam mit beiden Armen vollbepackt zu uns. Die beiden Mädchen streichelten Gina noch kurz, merkten aber auch gleich, dass irgendetwas nicht stimmte und ein Wutausbruch meines blonden Strichers kurz davor stand auszubrechen. So verabschiedeten sie sich relativ rasch, nachdem sie noch schnell ein paar Höflichkeitsfloskeln loswurden wie: "Danke, dass wir euren süssen Hund streicheln durften!" ´Euren´ ? Es war seiner! Das stand fest! Er machte mich einfach zur Sau, wie ich es zulassen konnte, dass fremde Menschen Gina berühren und streicheln. Ich liess seinen Wutausbruch über mich ergehen. Jede verbale Gegenwehr wäre sinnlos gewesen und wäre an ihm abgeprasst! Ich war mir keiner Schuld bewusst, wusste aber jetzt, dass GINA SEINE HÜNDIN war! Bedingungslos! Ich war dabei geduldet. Klar! Aber nicht mehr! Sie war sein Besitz! Gina war sein ein und alles! Der blonde Stricher drückte mir irgendwas Süsses in die Hand, dass er für mich im Supermarkt gekauft hatte. Er hatte an mich beim Einkaufen gedacht! Er war so zu mir, so wie ich zu ihm oft war. Jetzt wusste ich wie er sich oft gefühlt haben musste. Aber wir liebten uns und wollten uns und spürten in solchen Momenten ganz tief unten, dass wir es eigentlich nicht so meinten, wenn wir uns anschrien. Es war eine Form unserer Konversation. Zu dieser Zeit war er im schwersten Heroinentzug und nahm
zugleich so wenig Drogen zu sich wie seit Jahren nicht mehr. Kiffen und
Pilze, dass war es, bis auf ein paar chemische Ausnahmen. Ich jedoch nahm
so viele Drogen wie selten zu vor in meinem Leben! Das viele Kiffen, Pilze
und Chemie, dass schaffte mich! Ich wurde dadurch mental schwächer.
Ich wurde im Alltag kraft- und energieloser. Ich verlor meine Widerstandskraft.
Dabei war all dies genau das, was der blonder Stricher am meisten bei
mir benötigte. Der blonde Stricher brauchte einen Fels neben sich!
Jemanden welcher standhaft und mental stark war! Jemanden welcher ihm
zeigte wo es lang geht! ...und er dies auch annahm und es sich zeigen
liess. Ich wusste wo es lang geht, aber ich konnte mich immer öfter
nicht mehr gegen ihn durchsetzen. Ich verlor zusehends an Kraft und konnte
nichts dagegen tun. Das war so wie wenn man in eine grosse Rutsche steigt
an welcher man sich seitlich nirgends festhalten kann und einfach rutscht
und man kann in diesem Moment nichts dagegen tun! Man kann weder etwas
aufhalten noch zurückgehen. Man ist machtlos! Das spürte ich!
und dennoch ging es weiter. bitte H I E R für teil 11 klicken |
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